Category / Filme 2026 / Sonntag NOV 15 2026
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LA MÉMOIRE DU MANGUIER
20:30 KINO ARSENAL |
Nicolas Sawalo Cissé |
Senegal 2025, OmE, 80 min |
in Anwesenheit des Regisseurs |
Der Imam Habibi eine hoch angesehene Autorität und hält in seinem Stadtviertel die Gemeinschaft zusammen. Unter einem großen Mangobaum hört er sich die Sorgen der Bewohner*innen an und setzt sich für ihr Wohl ein. Doch als er an Alzheimer erkrankt, ändert sich sein Leben grundlegend. Nun beschließen die Menschen des Viertels, ihn zu unterstützen und ihm etwas von der Fürsorge zurückzugeben, die er ihnen über Jahre geschenkt hat. -
SOUMSOUM, LA NUIT DES ASTRES (WDH.)
18:30 CITY KINO WEDDING |
Mahamat-Saleh Haroun |
Frankreich / Tschad 2026, OmE, 99 min |
In der Ennedi-Wüste im Tschad ragen jahrtausendealte Berge aus dem Sand. Sie bewahren die Erinnerung an eine vergessene Vergangenheit und erzählen uralte Legenden.
Kellou, eine junge Frau aus einem nahe gelegenen Dorf, wird von rätselhaften Visionen heimgesucht, die sie von ihren Mitmenschen unterscheiden und die sie selbst nicht versteht. -
L´homme qui plante les Baobabs
18:00 KINO ARSENAL |
Michel Kiswendsida Zongo |
Burkina Faso, Côte d’Ivoire 2025, OmE, 82 min |
In Anwesenheit des Regisseurs |
Seit rund fünfzig Jahren pflanzt El Hadj Salifou Ouédraogo in seinem Dorf im Westen Burkina Fasos Baobabs. Was einst als eigenwilliges persönliches Vorhaben begann, ist zu seiner Lebensaufgabe geworden: Mehr als 4.600 dieser Affenbrotbäume, deren Bestand in der afrikanischen Savanne bedroht ist, soll der über Achtzigjährige inzwischen gepflanzt haben. -
WATER & COLTAN | 360° SCREENING
MI 11 NOV – SO 15 NOV täglich 18:00 | Daniel Kötter, Yasmine Bisimwa, Olande Byamungu, Christian Muhigwa |
Deutschland/ DR Kongo 2021, OmU, 52 min | Artist Talk mit Daniel Kötter & Olande Byamungu | WATER & COLTAN befasst sich mit den Folgen des Bergbaus für Land- und Gemeinschaften in Westdeutschland und der DR Kongo – zwei lokale Seiten ein und desselben globalen Gewaltphänomens: Extraktivismus. -
GOUNDAFA, LE CHANT MAUDIT (WHD.)
18:00 SPUTNIK KINO |
Ali Benjelloun |
Marokko 2025, OmE, 96 min | im Anschluss Q&A mit dem Regisseur (Zoom) |
In einem Amazigh-Dorf im marokkanischen Atlasgebirge träumen drei junge Musiker vom großen Durchbruch, während die Frauen das Land bewirtschaften und dabei voller Lebensfreude singen. Mit der Ankunft eines neuen, konservativen Imams ändert sich alles: Den Frauen wird das Singen verboten, die Jugendlichen dürfen keine Musik mehr machen, und die Männer müssen ihre Arbeit als Puppenspieler, Maskenmacher und in anderen traditionellen Berufen aufgeben. Doch die Entschlossenheit der jungen Leute und der Stolz der Frauen bringen das ganze Dorf dazu, sich aufzulehnen. -
SACRED: HUMAN, ANIMAL AND PLANT | AUSSTELLUNG
DI 10–DO 12 NOV, 18.00–22.00 |
FR 13+SA 14 NOV, 16.00–22.00 |
SO 15 NOV, 16.00–20.00 |
NYABA LÉON OUEDRAOGO |
Vernissage & Künstler*innengespräch |
Nyaba L. Ouedraogos fotografisches Werk untersucht das Heilige als lebendigen Raum, der von kulturellen, ökologischen und spirituellen Spannungen geprägt ist. In der Serie THE SACRED: HUMAN, ANIMAL AND PLANT erkundet er, wie Menschen, Tiere und Pflanzen in Lebensräumen zusammenleben, in denen überlieferte Praktiken eng mit der Gegenwart verbunden bleiben. Der heilige Krokodilteich von Bazoulé wird dabei zum Ausgangspunkt, um das fragile Gleichgewicht zwischen kulturellem Erbe und ökologischem Wandel zu befragen. -
AFRIKAMERA SHORTS – REFLECT
16.00 CITY KINO WEDDING |
Burkina Faso / Angola / Somalia / Marokko u.a. 2020-25 I OF & OmE I 83 min |
in Anwesenheit von Fabien Dao (Regisseur LE CHIEN DES SABLES) |
Im Mittelpunkt des Kurzfilmprogramms stehen kurze und mittellange Formate, die sich mit Fragen von Umweltzerstörung und Nachhaltigkeit, Solidarität und Überwindung von persönlichen Krisen durch Mitmenschlichkeit auseinandersetzen. |
Der Regisseur des Films LE CHIEN DES SABLES, Fabien Dao, ist für ein Filmgespräch vor Ort. | -
MIKUBA (COBALT) (Wdh.)
16:00 KINO ARSENAL |
Petna Ndaliko Katondolo |
DR Kongo/ USA 2025, OmE, 60 min |
In seinem eindringlichen Dokumentarfilm gewährt der kongolesische Filmemacher Petna Ndaliko Katondolo seltene Einblicke in die Welt des Kobaltabbaus in Kolwezi im Süden der DR Kongo. Er porträtiert Menschen, deren Alltag und Lebensgrundlage unmittelbar mit einem Rohstoff verbunden sind, der für die globale Energiewende und moderne Technologien von zentraler Bedeutung ist. -
WARUM IST DER KONGO NICHT DAS REICHSTE LAND DER WELT? | TALK
SO 15 NOV 14:00–15:30 |
mit Olande Byamungu (DR Kongo), Aktivistin und Juristin u.a., Moderation Dr. Daniel Tödt (Deutsche Afrika Stiftung) |
In Deutschland ist immer noch zu wenig bekannt über die Situation in der DR Kongo, einem der rohstoffreichsten Länder der Welt, das derzeit zudem von einer Ebola-Epidemie heimgesucht wird.