AND SHE DIDN’T DIE
Kethiwe Ngcobo
Südafrika 2025, OmE, 102 min
FR 13 NOV
18:30 KINO ARSENAL
AFRIKAMERA ist 2026 offizieller Partner der südafrikanischen Ladima Foundation beim Adiaha Award für den besten Dokumentarfilm einer afrikanischen Filmemacherin und lädt die Preisträgerin Kethiwe Ngcobo ein, ihren Film AND SHE DIDN’T DIE vorzustellen.
Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms steht das außergewöhnliche Leben ihrer Mutter Lauretta Ngcobo: einer Geschichtenerzählerin aus dem ländlichen Südafrika, die zur Revolutionärin, Exilantin und gefeierten feministischen Schriftstellerin wurde.
Mit Archivaufnahmen, inszenierten Szenen und Lesungen aus Laurettas Werken erkundet der Film den persönlichen Preis des Aktivismus und die verwandelnde Kraft des Erzählens. Ob als Kurierin für den Pan Africanist Congress (PAC) oder als Mutter, die ihre Kinder im Exil großzieht: Laurettas Leben ist geprägt vom Befreiungskampf Südafrikas und von ihrem feministischen Erwachen in Großbritannien.
Indem er die Erzählungen von Mutter und Tochter miteinander verwebt, zeigt der Film, wie weitergegebene Geschichten über Generationen hinweg zu Akten des Widerstands, der Resilienz und des Erinnerns werden können.
Inspiriert von Lauretta Ngcobos bahnbrechendem Roman „And They Didn’t Die“, feierte der Film 2025 beim Sheffield DocFest Premiere.
Kethiwe Ngcobo ist seit 30 Jahren in der Film- und Fernsehbranche tätig. Von 1997 bis 2004 leitete sie die südafrikanische Produktionsfirma Fuzebox und produzierte und inszenierte in dieser Zeit eine Reihe von der Kritik gefeierter Filme, darunter BABY FATHERS (eTV, 1999), einen Dokumentarfilm über junge Väter, HIGH HOPES (TVE, 2000) über junge Menschen am Ende ihrer Schulzeit, NO SAFE SPACE (TVE, 2000) über Vergewaltigungen in Südafrika sowie BELONGING (SABC, 2003), einen Dokumentarfilm zum zehnten Jahrestag der südafrikanischen Demokratie.
2004 wurde sie die erste Leiterin der Drama-Abteilung im neu gegründeten Content Hub der SABC. In dieser Funktion prägte sie das südafrikanische Fernsehdrama maßgeblich. Während ihrer Amtszeit gewann die Abteilung im Inland zahlreichen SAFTAs, international gab es Auszeichnungen unter anderem beim Banff World Media Festival, bei der Rose d’Or, beim Festival de Reims und beim FESPACO. Weiterhin wurde sie zweimal für den International Emmy nominiert.
Nach sechs erfolgreichen Jahren kehrte sie als Produzentin und CEO zu Fuzebox zurück. Seitdem hat sie unter anderem drei von der Kritik gefeierte Fernsehserien und eine Doku-Reality-Serie produziert. Derzeit entwickelt sie mehrere Spielfilmadaptionen.





