SOULA

FR 11 NOV
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SOULA
von Salah Issaad
Algerien/ Frankreich/ Saudi Arabien/ Katar 2021 I Spielfilm I OmeU I 91 min
Deutschlandpremiere

 

Soula, eine junge alleinerziehende Mutter, wird von ihrer Familie im Namen der Ehre verstoßen. Sie weiß nicht, wohin sie gehen soll, als ihr Vater sie aus dem Haus wirft, und bittet daher Freunde und Verwandte um Hilfe. Um ihre kleine Tochter zu retten, begibt sie sich im Osten Algeriens auf einen 14-stündigen dystopischen Roadtrip von Batna bis Annaba und steuert dabei auf ihr unausweichliches Schicksal zu.

Die Hauptdarstellerin Soula Bahri ist nicht nur die Co-Autorin des Filmskripts, sondern verkörpert sich in dieser semi-autobiographischen Geschichte auch selbst.

Das Langfilmdebüt von Salah Issaad wurde bei zahlreichen Festivals ausgezeichnet, unter anderem beim Beirut International Women Film Festival und Arab Film Festival in Malmö. AFRIKAMERA präsentiert Soula als Deutschlandpremiere.

SALAH ISSAAD, geboren 1989 in Arris (Algerien), zog nach seinem Studium an der juristischen Fakultät von Batna in Algerien nach Frankreich, um sein zweijähriges Filmstudium an der Universität Paris VIII zu absolvieren. Danach besuchte er die ARFIS-Schule für audiovisuelle Medien in Lyon und wechselte schließlich zur Factory School in Villeurbanne, wo er sein Diplom als Filmregisseur erwarb. Issaad führte bei mehreren Kurzfilmen Regie. Soula ist sein Langfilmdebüt.

 

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