Souad

FR 19 NOV
20.00 ARSENAL
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von Ayten Amin
Ägypten, Tunesien, Deutschland | 2021 | 96 min | OmE

 

Mansoura, eine Stadt im nördlichen Nildelta. Souad, eine 19 Jahre alte Medizinstudentin führt ein Doppelleben. Während sie im Kreis ihrer Familie und der Gesellschaft angepasst und mit Schleier auftritt, entwickelt Souad auf Facebook und Instagram ein völlig anderes Bild ihrer selbst. Allmählich dringt die Realität in ihre Wunschwelt ein – bis eine Serie kleiner Zwischenfälle zu einem tragischen Ereignis führt…

Mit ihrem aktuellen Spielfilm hat die ägyptischen Regisseurin Ayten Amin ein Drama geschaffen, dessen Geschichte stellvertretend für die Herausforderung der Identitätssuche von Millionen von Jugendlichen im postrevolutionären Ägypten zwischen Aufbruch und islamischen Konservatismus steht.

 

Ayten Amin wurde 1978 in Alexandria, Ägypten geboren. Sie studierte Filmkritik bei der Egyptian Cinema Writers and Critics Association und anschließend Film im Art Lab der American University in Kairo. Ihr Abschlussfilm „Her Man“ (2006) basierte auf einer Kurzgeschichte der ägyptischen Schriftstellerin Ahdaf Soueif und wurde beim Kurzfilmfestival Clermont-Ferrand in Frankreich und auf vielen weiteren Festivals gezeigt. Der Film „Tahrir 2011: The Good, the Bad, and the Politician“, den sie als Co-Regisseurin realisierte, wurde in Venedig uraufgeführt. Ihr Langfilmdebüt „Villa 69“ (2013) wurde auf dem Abu Dhabi Film Festival, in Malmö und in Cannes gezeigt.