Makongo

SO 13 NOV
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MAKONGO (CATERPILLARS)
von Elvis Sabin Ngaïbino
Zentralafrikanische Republik/ Argentinien/ Italien 2020 I Dokumentarfilm I OmeU I 73 min

 

André und Albert, zwei junge Aka-Pygmäen, leben in Mongoumba (Zentralafrikanische Republik), inmitten des Kongobeckens. Trotz finanzieller Schwierigkeiten und der Stigmatisierung in der Schule aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit, kämpfen André und Albert darum, das Lernniveau der anderen Schüler*innen zu erreichen. Zugleich haben sie einen Traum: auch den anderen Aka-Kindern Bildung zu ermöglichen. Jeden Nachmittag nach dem Unterricht gehen sie auf verschlungenen Pfaden, mit einer Tafel auf der Schulter und Schiefertafeln in der Tasche, zu ihren „Waldschülern“, Kindern jeden Alters, die nicht zur Schule gehen, um ihnen das Lesen und Schreiben beizubringen. Dieses Vorhaben wollen sie mit dem Verkauf von Raupen (Makongo), der Haupteinnahmequelle der Pygmäen, finanzieren und so machen sie sich auf dem Weg zum Markt in die Haupstadt Makongo…

ELVIS SABIN NGAIBINO, geboren 1985 in Bangui in der Zentralafrikanischen Republik, ist diplomierter Geologe und träumte schon immer davon, im Kino zu arbeiten. Im Jahr 2012 gründete er mit Freunden die Académie du Cinéma Centrafricain, einen Verein, der Kinoliebhaber*innen zusammenbringt. Mit begrenzten Mitteln produzierte und drehte er kleine Filme für das zentralafrikanische Fernsehen, bis zu dem Tag, an dem sich sein Weg mit dem der Ateliers Varan kreuzte, die ihn im Dokumentarfilmbereich ausbildeten und ihm ermöglichten, Docta Jefferson zu drehen, das Porträt eines Apothekers aus seiner Nachbarschaft, das auf mehreren internationalen Festivals gezeigt wurde. Caterpillars (Makongo) ist sein erster Langdokumentarfilm, er wurde beim Festival Cinéma du Réel in Paris ausgezeichnet.

 

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