Fati’s Choice

MI 9 NOV
19.00 IN KOOPERATION MIT DER HEINRICH-BÖLL-STIFTUNG
und als Video on Demand at INDIEKINOKLUB

FATI‘S CHOICE
von Fatimah Dadzie
Ghana | Südafrika 2021 | Dokumentarfilm | OmeU I 45 min
Film und Diskussion
In der Heinrich-Böll-Stiftung in Anwesenheit der Regisseurin
Anschließend Ausklang mit Getränken. Eintritt frei. Bitte hier anmelden

 

Fati hat den mühsamen und gefährlichen Weg aus ihrem Dorf in Ghana bis nach Europa auf sich genommen. Desillusioniert von ihrer Zeit in Italien und getrieben von der Sehnsucht nach ihren Kindern, die sie zurücklassen musste, kehrt sie in ihre Heimat zurück. In ihrer Dorfgemeinschaft stößt sie auf Unverständnis und Unmut. Wie konnte sie diese Chance auf ein besseres Leben für sich und ihre ganze Familie ungenutzt lassen?
Der bewegende Dokumentarfilm der ghanaischen Filmemacherin Fatimah Dadzie offeriert einen Perspektivwechsel, der auch die gängige deutsche Migrations- und insbesondere Rückkehrpolitik kontrastiert. Wie ist es für Menschen, die aus Europa zurückzukehren? Warum will niemand von ihren Schwierigkeiten in der Fremde wissen und wie wirkt der gesellschaftliche Druck auf Migrant*innen? Wie freiwillig ist letztlich Rückkehr? Gehen deutsche Programme zur Rückkehr auf solche Realitäten ein? Was könnte sich ändern?

Im Anschluss an das Screening Gespräch mit der Regisseurin Fatimah Dadzie und Valentin Feneberg (wissenschaftlicher Mitarbeiter, Humboldt Universität zu Berlin)
Moderation: Kirsten Krampe, Leitung Afrika-Referat der Heinrich-Böll-Stiftung

FATIMAH DADZIE arbeitet als Content Producerin und Kommunikationsexpertin, zudem ist sie seit mehr als 10 Jahren in den Bereichen Video- und Radioproduktion, Werbung und New Media Marketing tätig. Dadzie hält einen BFA-Abschluss in Film- und Fernsehproduktion (Animation) vom National Film and Television Institute und einen Master-Abschluss in Kommunikation, Medien und Public Relations von der University of Leicester (UK). Fati‘s Choice wurde unter anderem beim Global Migration Film Festival 2021 als „Best Feature Documentary“ ausgezeichnet.

 

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