Downstream to Kinshasa

DO 18 NOV
18.00h ARSENAL
TICKETS

von Dieudo Hamadi
DR Kongo, Frankreich, Belgien | 2020 | 90 min | OmE

Der vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilm des kongolesischen Regisseurs Dieudo Hamadi schildert den Kampf der Opfer des Sechs-Tage-Krieges zwischen der ugandischen und ruandischen Armee in der kongolesischen Stadt Kisangani um Gerechtigkeit. Uganda wurde zwar vom Internationalen Gerichtshof der Kriegsverbrechen für schuldig befunden, die Opfer aber wurden nicht entschädigt.
20 Jahre später macht sich eine Gruppe von neun Frauen und Männer auf eine mehrwöchige Reise flussabwärts zur Hauptstadt Kinshasa, um endlich Wiedergutmachung zu erfahren.

Dieudo Hamadis kraftvolle Dokumentation wurde als erster kongolesischer Film für die Teilnahme am Wettbewerb des Filmfestivals von Cannes 2020 ausgewählt und u.a. beim letztjährigen DOKFest Leipzig mit dem Hauptpreis ausgezeichnet.

Dieudo Hamadi
Dieudo Hamadi

Dieudo Hamadi wurde 1984 in Kisangani (Demokratische Republik Kongo) geboren und studierte von 2005-2008 Medizin. Im Anschluss nahm er an diversen Dokumentar-Workshops teil. Dieudo Hamadi ist Autor von zwei Kurzdokus, „Ladies in Waiting“ und „Zero Tolerance“, die die Aufmerksamkeit verschiedener europäischer Festivals, darunter in Berlin, Paris, Amsterdam und in Kanada (Toronto) erregten. Für „Ladies in Waiting“ bekam er das „Pierre and Yolande Perrault“-Stipendium beim „Cinéma du Réel“ 2009 in Paris. Anschließend drehte er vier Dokumentionen mit Spielfilmlänge: „Atalaku“ (2013), „National Diploma“ (2014), „Maman Colonel“ (2017) und „Kinshasa Makambo“ (2018). 2015 gründete Dieudo seine eigene Produktionsfirma Kiripifilms. 2019 erhielt er das McMillan-Stewart-Stipendium für Herausragendes Filmemachen vom Film Study Center der Harvard Universität.