THE MERCY OF THE JUNGLE

Di 13 NOV 19.30


THE MERCY OF THE JUNGLE VON JOËL KAREKEZI
RUANDA / BELGIEN / FRANKREICH 2018 DCP OME 91 MIN
IN ANWESENHEIT DES REGISSEURS JOËL KAREKEZI UND DES DARSTELLERS STEPHANE BAK
DEUTSCHLANDPREMIERE


 

 

Sergeant Xavier (Marc Zinga) und Private Faustin (Stéphane Bak) sind als Soldaten Teil einer ruandischen Armeeeinheit, die während des Zweiten Kongokriegs 1998 eine Gruppe Hutu-Rebellen aufspüren soll. Eines Nachts verlieren sie den Anschluss zu ihren Kameraden. Ihnen bleibt keine Wahl – sie müssen sich alleine durch den Dschungel kämpfen. In dem feindlichen, verminten Gelände, bedroht durch kongolesische Soldaten und wilde Tiere, sind die beiden Männer aufeinander angewiesen, um zu überleben…

Weiterer Aufführungstermin: Freitag 16. November, 17.00 Uhr


JOËL KAREKEZI, geboren 1985 in Gisenyi (Ruanda), machte im Jahr 2008 seinen Abschluss am Maisha Film Lab (Uganda) und der Fernakademie CineCours. Mit seinem Langfilmdebüt IMBABAZI – THE PARDON über die Versöhnung nach dem Völkermord in Ruanda an den Tutsi war Karekezi bereits 2013 bei AFRIKAMERA zu Gast. Im selben Jahr begann er die Arbeit am Drehbuch von THE MERCY OF THE JUNGLE, das 2013 in der „Fabrique des cinémas du Monde“ bei den Filmfestspielen von Cannes und im Jahr darauf beim Locarno Filmfestival präsentiert wurde. Seine internationale Premiere feierte der Film beim diesjährigen Toronto International Film Festival (TIFF).

STEPHANE BAK, 1996 in Blanc-Mesnil (Frankreich) als Sohn kongolesischer Eltern geboren, machte sich bereits in sehr jungen Jahren einen Namen als Stand up-Comedian auf kleinen Pariser Bühnen. Seit 2013 spielte er in diversen französischen TV-Filmund Serienproduktionen als auch in Musikvideos. Der Durchbruch im Kino gelang ihm 2016 mit einer Rolle in der deutsch-französisch-belgischen Thriller- Koproduktion Elle von Paul Verhoeven.

Hommage an Idrissa Ouedraogo

MI 14 NOV 17.00


KURZFILMPROGRAMM
BURKINA FASO 1981 – 86 DVD OV 70 MIN
IN ZUSAMMENARBEIT MIT DER CINÉMATHÈQUE AFRIQUE
IN ANWESENHEIT VON SALAM ZAMPALIGRÉ (BURKINA FASO / AFRIKAMERA RESIDENCY)


Mit der Präsentation einer Auswahl von vier frühen Kurzfilmen aus den Jahren 1981 – 86 erinnert AFRIKAMERA an den im Februar dieses Jahres verstorbenen burkinischen Regisseur und Cannes-Preisträger.

In seinem ersten Kurzfilm POURQUOI (1981, 5 min) träumt ein Mann von der Tötung seiner Frau. Verängstigt wacht er auf und fragt sich, ob er möglicherweise gar nicht geträumt hat?

In LES ECUELES (1983, 11 min) setzt sich Ouédraogo mit der Landflucht der Mossi im Norden Burkina Fasos und den damit verbundenen Auswirkungen auf das traditionelle Handwerk der Holzschalenfertigung auseinander.

ISSA, LE TISSERAND (1984, 20 min) ist das Porträt eines traditionellen Webers aus Ouagadougou. Trotz seiner handwerklichen Meisterschaft sieht er sich von seiner Kundschaft im Stich gelassen, die Importwäsche aus Europa bevorzugt. Also kauft er sich einen Wagen und ein Bündel Second- Hand-Klamotten, um sein Geschäft wieder zum Laufen zu bringen…

TENGA (1986, 34 min) handelt von einem Bauern, der sein Glück in der burkinischen Hauptstadt Ouagadougou versucht, um der ländlichen Armut zu entfliehen. Dabei lässt er sowohl seine Frau als auch seine alte Mutter zurück. Dort angekommen, schlägt er sich als kleiner Gemüsehändler durch, bis er vom Tod seiner Mutter erfährt und in sein Heimatdorf zurückkehrt…


IDRISSA OUEDRAOGO war mit seinem mehr als vierzig Filme umfassenden OEuvre eine Schlüsselfigur des subsaharischen Kinos. Geboren 1954 in Banfora (Burkina Faso), studierte er zunächst am Institut du cinéma de la capitale Ouagadougou, um nach einem kurzen Aufenthalt in Kiew im Jahr 1981 in Paris am legendären IDHEC 1985 sein Studium abzuschließen und an der Sorbonne 1989 das Diplom für vertiefte Filmkenntnis zu erlangen. 1986 drehte er seinen ersten Spielfilm YAM DAABO, auf den YAABA folgte. Er erhielt den Prix de la Critique bei den Filmfestspielen von Cannes 1989 und den Publikumspreis beim FESPACO. 1990 realisierte er TILAÏ – THE LAW, der in Cannes mit dem Grand Prix du Jury und als bester Spielfilm beim FESPACO ausgezeichnet wurde. Ouédraogo gründete seine eigene Produktionsfirma Les Films de la Plaine und holte sich in Berlin den Silbernen Bären im Jahr 1993 für SAMBA TRAORÉ. 2002 steuerte er eine Episode zu dem Omnibusfilm 11’09”01 – SEPTEMBER 11 bei, produzierte verschiedene Fernsehserien und setzte sich für eine bessere Finanzierung des afrikanischen Films ein. 2017 wurde er in die Academy of Motion Picture Arts and Services aufgenommen, die jährlich die Oscars vergibt.

Thank You For The Rain

MI 14 NOV 18.30


SONDERVERANSTALTUNG
KINO ARSENAL POTSDAMER STRASSE 2, 10785 BERLIN
EINTRITT FREI

THANK YOU FOR THE RAIN VON JULIA DAHR UND KISILU MUSYA
UK / NORWEGEN 2017 DCP OME 90 MIN

IM ANSCHLUSS PODIUMSGESPRÄCH MIT KISILU MUSYA (CO-REGISSEUR, LANDWIRT UND UMWELTAKTIVIST, KENIA), MODERATION: NADJA OFUATEY-ALAZARD

GESPRÄCH IN ENGLISCHER SPRACHE


Überschwemmungen, Dürre und starke Unwetter – der Klimawandel hat fatale Folgen insbesondere für die Landbevölkerung afrikanischer Länder. Über fünf Jahre dokumentierte der kenianische Landwirt Kisilu Musya in einem Video-Tagebuch die Auswirkungen des extremen Wetters auf seine Familie und sein Heimatdorf Mutomo. Nach einem verheerenden Sturm beginnt Kisilu Musya die Landwirte in seiner Region zu mobilisieren und bringt schließlich ihre Forderungen bis zur UN-Klimakonferenz in Paris. Dort trifft er auf die Trägheit und den Zynismus internationaler Politik, aber auch auf die globale Solidarität von Aktivist*innen für Klimagerechtigkeit.

Der bewegende Dokumentarfilm, der in Kooperation mit der norwegischen Filmemacherin Julia Dahr aus dem Videomaterial entstanden ist, begleitet den Weg von Kisilu Musya von Mutomo nach Oslo und Paris. Klimagerechtigkeit, Klimaflucht und -anpassung stehen dabei genauso im Zentrum wie Fragen nach Geschlechtergerechtigkeit und Zugang zu Bildung und Ressourcen.

Im Anschluss des Films reden wir mit Kisilu Musya über die Entstehung des Films, über die Situation in Kenia und seine Erwartungen an die internationale Klimapolitik.


KISILU MUSYA ist ein Landwirt aus Mutomo in Südost- Kenia. Er ist Hauptprotagonist und Co-Regisseur des Films THANK YOU FOR THE RAIN, für den er über fünf Jahre lang das Leben seiner Familie, seines Dorfes und die Folgen des Klimawandels auf die Landwirtschaft dokumentiert hat. Mit seinen Kenntnissen über sein Land und das Klima erprobt Kisilu neue Anbaumethoden und vertritt seine Community auf nationaler und internationaler Ebene, wo er sich unermüdlich für konkrete Zusagen gegen den Klimawandel stark macht.


Die grün-nahe Heinrich-Böll-Stiftung arbeitet mit Projektpartnern weltweit zusammen. Derzeit unterhält sie Büros in 34 Ländern, vier davon in Afrika: Nairobi, Kapstadt, Dakar und Abuja. Arbeitsschwerpunkte sind u.a. Globalisierung und nachhaltige Entwicklung, Stärkung der Zivilgesellschaft und Demokratieförderung.

Music is our weapon

Mi 14 NOV 21.30


MUSIC IS OUR WEAPON VON TAYE BALOGUN
KENIA / TANSANIA / DÄNEMARK / UNGARN 2016
DCP OME 102 MIN


Der Film von Taye Balogun porträtiert die kenianische Band Sarabi und ihren Kampf für Gerechtigkeit. Sarabi versteht es, mit ihrer Musik Brücken zu bauen zwischen den verschiedenen sozialen Schichten. Dabei dienen sie mit ihrer Musik und Texten insbesondere dem in Armut lebenden Teil der Bevölkerung als Inspirationsquelle. MUSIC IS OUR WEAPON ist eine metaphorische Reise einer jungen vibrierenden Band, die felsenfest davon überzeugt ist, dass Musik eine Waffe der Veränderung sein kann.


TAYE BALOGUN ist ein panafrikanischer und sozialer Aktivist. Der nigerianische Filmemacher und Fotograf, der seit über acht Jahren in der Filmszene aktiv ist, lebt mit seiner tansanischen Frau in Kenia.

Beats of the Antonov

DO 15 NOV 18.00


BEATS OF THE ANTONOV VON HAJOOJ KUKA
SUDAN / SÜDAFRIKA 2014 DCP OME 68 MIN
IN ANWESENHEIT VON HAJOOJ KUKA


Der Sudan befindet sich seit seiner Spaltung in zwei souveräne Staaten 2011 in einem Zustand permanenten Bürgerkriegs. Der sudanesische Filmemacher Hajooj Kuka verbrachte über 18 Monate in Flüchtlingscamps in der Region des Blauen Nil und den Nuba-Bergen, wo sich die Menschen vor den Antonov-Flugzeugen aus der Hauptstadt Khartum verstecken. Musikalische Traditionen gewinnen in dieser Zeit des Kriegs eine neue und vitale Bedeutung. Der Film zeigt auf, wie traditionelle Musiker das Rababa, ein Saiteninstrument, bauen und spielen und ganze Dörfer dazu bringen, beim Tanzen und Singen zu partizipieren – mit Texten, die vom Leben während des Kriegs inspiriert sind.
BEATS OF THE ANTONOV erzählt in emotionalen Bildern, wie es Menschen gelingen kann, mit Hilfe lokaler Musiktraditionen im Bürgerkrieg zu überleben.


HAJOOJ KUKA, geboren im Sudan, absolvierte zunächst ein Ingenieur-Studium im Libanon und studierte dann Film in New York. Er arbeitet als Reporter und Dokumentarfilmer und setzt sich aktiv für die Menschenrechte in seinem Heimatland ein. BEATS OF THE ANTONOV feierte seine Premiere beim Toronto International Film Festival, wo er den People‘s Choice Documentary Award gewann.

Black Jews, the Roots of the Olive Tree

DO 15 NOV 19.30


BLACK JEWS, THE ROOTS OF THE OLIVE TREE VON LAURENCE GAVRON
SENEGAL / FRANKREICH 2016 BLU RAY OME 54 MIN
IN ANWESENHEIT VON LAURENCE GAVRON


Der Dokumentarfilm von Laurence Gavron ist einer von mehreren Beiträgen im Programm, der sich mit Geschichte und Gegenwart des Judentums in Subsahara-Afrika auseinandersetzt. Überregional bekannt ist die Geschichte der Beta Israel bzw. Falasha – der äthiopischen Juden. Aber auch in anderen Regionen gibt es jüdische Gemeinschaften, so in Kamerun. Gavron porträtiert die jüdische Community von Saa und ihren spirituellen Führer Serge Etele.


LAURENCE GAVRON stammt aus Frankreich. Sie lebt heute in Dakar (Senegal), wo sie als Filmregisseurin und Schriftstellerin tätig ist. Fasziniert von afrikanischen Kulturen, hat sie Dokumentationen über lokale Musiker, Griots und über die Arbeit des Regisseurs Djibril Diop Mambéty produziert. Sie schreibt auch regelmäßig für die lokalen Zeitungen und nahm an mehreren Fotoausstellungen teil.

 

Vorfilm

Transitions


VON AÄLÄM-WÄRQE & KOBI DAVIDIAN
ÄTHIOPIEN / ISRAEL 2016 DCP OME 15 MIN


Der Kurzfilm der israelisch-äthiopischen Regisseure Aäläm-Wärqe & Kobi Davidian erzählt von der Identitätsfindung der 18-jährigen Mimi, die ihre Einwanderungsgeschichte von Äthiopien nach Israel rekonstruiert.

Red Leaves

DO 15 NOV 21.30


RED LEAVES VON BAZI GETE
ÄTHIOPIEN / ISRAEL 2014 DCP OME 82 MIN
IN ANWESENHEIT VON BAZI GETE


Der dokumentarisch gehaltene Debütfilm des äthiopisch-israelischen Regisseurs Bazi Gete paart Motive aus Shakespeares King Lear mit Erfahrungen aus seiner eigenen Familiengeschichte. RED LEAVES handelt von dem 74-jährigen Meseganio, der vor 28 Jahren von Äthiopien nach Israel floh. Nach dem Tod seiner Frau verkauft er seine Wohnung und zieht bei seinen Söhnen ein. Dort angekommen, löst er einen Generationenkonflikt aus. Seiner Meinung nach haben seine Kinder keinen Respekt vor ihrer Herkunft und den alten Traditionen. Sein Nachwuchs hingegen hält den Patriarchen für stur und verbittert. Meseganio verzweifelt an der Lebensart seiner Familie und kämpft mit sich selbst und seiner Umgebung, doch auf seine alten Tage fällt es ihm schwer, das eigene Weltbild zu überdenken…


BAZI GETE arbeitet als Schriftsteller und Regisseur. Er erhielt sein B.F.A. in Film und Fernsehen vom Sapir Academic College (Israel). RED LEAVES lief im Sommer 2015 bei Festivals in New York und San Francisco und wurde 2014 beim Jerusalem Film Festival mit den Preisen der internationalen Filmkritik (Fipresci) und für das beste Debüt ausgezeichnet.

The Mercy of the Jungle (Whd.)

FR 16 NOV 17.00


THE MERCY OF THE JUNGLE VON JOËL KAREKEZI
RUANDA / BELGIEN / FRANKREICH 2018 DCP OME 91 MIN


 

Sergeant Xavier (Marc Zinga) und Private Faustin (Stéphane Bak) sind als Soldaten Teil einer ruandischen Armeeeinheit, die während des Zweiten Kongokriegs 1998 eine Gruppe Hutu-Rebellen aufspüren soll. Eines Nachts verlieren sie den Anschluss zu ihren Kameraden. Ihnen bleibt keine Wahl – sie müssen sich alleine durch den Dschungel kämpfen. In dem feindlichen, verminten Gelände, bedroht durch kongolesische Soldaten und wilde Tiere, sind die beiden Männer aufeinander angewiesen, um zu überleben…


JOËL KAREKEZI, geboren 1985 in Gisenyi (Ruanda), machte im Jahr 2008 seinen Abschluss am Maisha Film Lab (Uganda) und der Fernakademie CineCours. Mit seinem Langfilmdebüt IMBABAZI – THE PARDON über die Versöhnung nach dem Völkermord in Ruanda an den Tutsi war Karekezi bereits 2013 bei AFRIKAMERA zu Gast. Im selben Jahr begann er die Arbeit am Drehbuch von THE MERCY OF THE JUNGLE, das 2013 in der „Fabrique des cinémas du Monde“ bei den Filmfestspielen von Cannes und im Jahr darauf beim Locarno Filmfestival präsentiert wurde. Seine internationale Premiere feierte der Film beim diesjährigen Toronto International Film Festival (TIFF).

Horn of Africa – Best of Shorts

FR 16 NOV 19.00


HORN OF AFRICA – BEST OF SHORTS
KURZFILMPROGRAM
ÄTHIOPIEN / DSCHIBUTI / KENIA / SUDAN 2012 – 17
DIGITAL OME CA. 70 MIN
ANSCHLIESSEND GESPRÄCH MIT LULA ALI ISMAÏL (REGISEURIN, DSCHIBUTI) UND ABRAHAM HAILE BIRU, PRÄSIDENT DES COLOURS OF THE NILE FESTIVAL (ÄTHIOPIEN)


Mit dem Programm HORN OF AFRICA – BEST OF SHORTS präsentiert AFRIKAMERA eine Auswahl herausragender Kurzfilme aus der Region.

LAN von Lula Ali Ismaïl erzählt vom Alltag dreier Freundinnen – Souad, Oubah und Ayane –, die in der Hauptstadt von Dschibuti leben. Souad hat Schwierigkeiten, einen Seelenverwandten zu treffen. Oubah macht sich Sorgen, dass sich ihr Ehemann von ihr entfernen könnte. Und Ayane hat ein ganz besonderes Geheimnis.

CHEBET von Tony Koros widmet sich dem Schicksal einer unter ihrem alkoholkranken Mann leidenden, schwangeren Frau. Als sie ihn erneut bewusstlos vor ihrem Haus auffindet, entschließt sie sich, zu drastischen Maßnahmen zu greifen.

Jessica Beshir porträtiert in HAIRAT Yussuf Mume Saleh, der seit mehr als 35 Jahren jede Nacht außerhalb der Stadtmauern von Harar – der jahrhundertealten äthiopischen Stadt – unterwegs ist, um seine geliebten Tüpfelhyänen zu füttern. Seine besondere Beziehung zu den Hyänen ist in Harar nicht ungewöhnlich: Trotz des fürchterlichen Rufs dieser Raubtiere hat die lokale Bevölkerung eine lange symbiotische Beziehung zu ihnen.

ONE WEEK TWO DAYS von Marwa Zein zeichnet das Porträt von Leila und Ibrahim, einem sudanesischen Liebespaar, das mit einer unerwarteten Schwangerschaft konfrontiert wird.

Sheikh Jackson

FR 16 NOV 21.00


SHEIKH JACKSON VON AMR SALAMA
ÄGYPTEN 2017 DCP OME 93 MIN


Der plötzliche Tod von Michael Jackson erschüttert den konservativen Imam Scheich Khaled Hani bis ins Mark. Erinnert an seine Jugend als leidenschaftlicher Fan des King of Pop, fällt der islamische Kleriker in eine Glaubenskrise, die ihn an den Rand eines Nervenzusammenbruchs treibt. Schließlich erscheint dem verwirrten Geistlichen sogar Michael Jackson höchstpersönlich beim Gebet in der Moschee… Die Tragikomödie, Ägyptens Beitrag für den Oscar 2018 in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“, ist eine liebevolle Hommage an Michael Jacksons Vermächtnis im Nahen Osten.


AMR SALAMA wurde 1982 in Riad, Saudi-Arabien geboren. Er arbeitet als Autor und Regisseur. Zu seinen Filmen zählen das Aids-Drama ASMAA (2011), die Coming-of-Age Komödie EXCUSE MY FRENCH (2014) und der Dokumentarfilm TAHRIR: THE GOOD, THE BAD, THE POLITICIAN (2011).