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Home > Afrikamera 2011 AFRIKAMERA - Aktuelles Kino aus Afrika


Auslaufmodell Kino? Afrikanisches Kino auf alternativen Wegen“

 

In Kooperation mit der GIZ (Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) und der Heinrich-Böll-Stiftung Eintritt frei


im Vorfeld: Kurzfilm-Screening: Zebu and The Photo Fish von Zippy Nyarur (Kenia 2011)


Afrikanische Filmfestivals sind zugleich Schaufenster und Sprungbretter des afrikanischen Filmschaffens. Sie sind Plattformen für die Begegnung zwischen Künstlern und Geburtsorte neuer Projektideen. Afrikanische Filmfestivals bieten auch Afrikanern die seltene Gelegenheit, afrikanische Filme auf der großen Leinwand zu sehen – in einer Zeit, in der die Kinos auf dem Kontinent schließen. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der afrikanischen Filmfestivals in Afrika, aber auch weltweit, geradezu explodiert. Warum ist das so? Was sind ihre Ziele und welcher Logik folgen sie?


Während die Kinosäle schließen, sind Filmschulen und Festivals die letzten Überbleibsel der afrikanischen Kinolandschaft. Viele Jahrzehnte nach der Entstehung des afrikanischen Films in den 1960er Jahren ist ein Großteil der afrikanischen Filmproduktionen weiter von Subventionen aus Europa abhängig. Außer in Marokko und Nigeria, wo von einer örtlichen Filmindustrie mit eigenen Mitteln gesprochen werden kann, hat sich der Sektor trotz zahlreicher Produktionen nicht nennenswert weiterentwickelt. Gleichwohl kommen Filmproduktionen stets der örtlichen Wirtschaft zugute.

Das Panel beschäftigt sich mit der Frage, wohin sich die Filmindustrie auf dem afrikanischen Kontinent entwickelt. Welches Kino braucht Afrika im 21. Jahrhundert, und welchen Beitrag können die Filmfestivals auf dem Kontinent für die dortige Kreativindustrie leisten?


Panelteilnehmer:


Claire Diao (FACC – Fédération Africaine de la Critique Cinématographique), Pedro Pimenta (DOCKANEMA), Ardiouma Soma (FESPACO), Charles Asiba (Kenya International Film Festival), Annie Djamal (JOURNEES CINEMATOGRAPHIQUES DE CARTHAGE) und weitere Gästen


Moderation: Dorothee Wenner (Berlinale)



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