

Die junge Rihana wird stark traumatisiert in eine Klinik eingeliefert. Sie ist überzeugt davon, von einem Teufel vergewaltigt worden zu sein, der sie töten will, weil dieser sie geschwängert hat. Die Ärztin Zineb beschließt, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, und macht sich auf den Weg in Rihanas Heimatdorf im Süden Marokkos. Dort trifft sie auf Dorfbewohner, die glauben, dass die junge Frau von einem dämonischen „Herrn des Pferdes“ besessen ist...
Der marokkanische Regisseur Mohamed Mouftakir erzählt in seinem psychologischen Thriller von dem inneren Kampf einer jungen Frau gegen die Unterdrückung in der patriarchalen marokkanischen Gesellschaft.
Pégase erhielt beim diesjährigen FESPACO den Hauptpreis des Festivals, den "Etalon d’or de Yennenga".
Mohamed Mouftakir studiert zunächst englische Literatur in Casablanca, dann Drehbuch in Frankreich. 2007 realisiert er seinen ersten Kurzfilm Chant funèbre, der vielfach ausgezeichnet wird. Pégase ist sein erster Langfilm.