

AFRIKAMERA 2011: AFRICAN FILMFESTIVALS – BEYOND PRESENT AND FUTURE
Von Marrakesch bis Durban, von Ouagadougou bis Nairobi haben sich über die Jahre immer mehr Festivals als Schaufenster für aktuelles Kino aus Afrika und als Sprungbretter für junge afrikanische Filmemacher etabliert. Filmfestivals wie das burkinische FESPACO, das mosambikanische DOCKANEMA, das südafrikanische DIFF oder das tunesische JCC haben es bereits geschafft, sich einen festen Platz als Treffpunkte der globalen Filmszene zu erarbeiten. Jüngere Filmfestivals - wie das madagassische Kurzfilmfestival RENCONTRES DU FILM COURT, das RWANDA FILMFESTIVAL oder das KENYA INTERNATIONAL FILM FESTIVAL - sind auf dem Weg dorthin.
Dabei kopieren viele Festivals in Afrika nicht einfach nur westliche Veranstaltungskonzepte, sondern suchen nach neuen Formen, sich den sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Begebenheiten in Afrika anzupassen.
Für AFRIKAMERA haben die künstlerischen Leiter unserer Partnerfestivals aus Burkina Faso, Mosambik, Tunesien, Madagaskar, Ruanda und Südafrika eine Auswahl von Filmen zusammengestellt, die für sie eine besondere Wertigkeit haben. Darüber hinaus werden Vertreter der Festivals von ihren Aktivitäten vor Ort berichten und den Spirit ihrer Festivals erlebbar machen.
Begleitend zum Festival präsentiert AFRIKAMERA - in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Heinrich-Böll-Stiftung - ein international besetztes Panel zum Thema "Auslaufmodell Kino? Afrikanischer Film auf alternativen Wegen". Im Zentrum steht die Frage, wohin sich die Filmindustrie auf dem afrikanischen Kontinent entwickelt und welche Rolle Kinos und Festivals - inklusive ihrer Wirkung auf die Kultur- und Kreativwirtschaft - in diesem Zusammenhang spielen.